Instinkte. Reflexe. Reize.
Instinkte. Reflexe. Reize.

Instinkte. Reflexe. Reize.

Die Psychologie spricht von bewusstem Handeln und von Handlungen, die aus instinktivem Reflex entstehen. Immer dann, wenn sich ein Lebewesen bestimmten Gefahren ausgesetzt sieht, die es nicht kontrollieren kann, handelt es aus Instinkt oder Reflex. Bedrohung ist hier das „Zauberwort“.

Der Mobber oder Angreifer sieht dich, wenn du das Opfer bist, als Irritation und Störung. Du bringst seinen Fluss durcheinander. Du störst seine Geschichte, in der er der alleinge Held ist. Das machst du nicht bewusst. Dein Charakter oder Talent reichen völlig aus, eine Bedrohung zu sein für andere. Da er der Situation nicht gewachsen ist, handelt er aus Reflex. Aus instinktivem Reflex, weil er weder die Situation, noch das was er fühlt und was ihm Angst macht kontrollieren kann. Auch du entziehst dich seiner Kontrolle. Mit seinen Angriffen versucht er krampfhaft Kontrolle über dich auszuüben und seine Unsicherheit in den Griff zu bekommen. Er will Macht, weil er machtlos ist.

Keine Rechtfertigung

Instinktiver Reflex sagt bereits aus, dass er aus niedrigen Motiven handelt, aus niedrigen Instinkten. Das ist keine Rechtfertigung und Entschuldigung für sein Verhalten. Es soll dir vielmehr etwas deutlich machen: Du bist ihm überlegen! Mache es dir bewusst und lasse dich nicht einschüchtern. Der Angreifer und Mobber weiß nicht, warum er handelt, wie er handelt. Das ist eines der Resultate des reflexhaften Handelns. Es verläuft unbewusst. Du hingegen durchschaust es jetzt.

Und ganz wichtig: Sollte es bereits zu körperlichen Übergriffen gekommen sein, ist das eine strafbare Handlung. Hier gilt nur noch konsequent dagegen vorzugehen. Übergriffig zu werden ist die aller unterste Schiene von Verhalten, das aus niedrigen Instinkten erfolgt. So merkwürdig es klingt, Mobber müssen an normales, soziales Verhalten und an etwas, das wir Moral nennen, erinnert werden.

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