Courage macht nicht immer Freunde
Courage macht nicht immer Freunde

Courage macht nicht immer Freunde

Es wird viel geredet über Courage. Ein heikles Thema. Denn, wer in einer Gruppe sein Maul aufmacht, sich nichts gefallen lässt oder auch andere in Schutz nimmt, macht sich nicht immer zum Helden.

In jeder Gruppe gibt es einen Wortführer, der oft nur der Kasperle, Blender und Poser ist. Doch in seiner Oberflächlichkeit wird er geschätzt, weil er ein wichtiges Talent hat, – er kann andere auf seine Seite ziehen. Die Gründe wie er überzeugt, sind vielfältig. Letztendlich wollen ihm die Menschen nicht mehr widersprechen und ordnen sich unter, schlicht, weil alle es tun.

Dann kommt jemand, der das Verhalten des Pseudo-Helden durchschaut und es benennt. Doch der Blender weiß nur zu gut, wie er seine Schachfiguren bewegen muss, um den Störenfried anzugreifen und in seine Schranken zu weisen. Jetzt bewahrheitet sich, ob die Person, die ihren Mund aufmachte, „nur“ einen Anflug von Mut hatte oder wirklich couragiert ist. Zieht sie sich verschreckt und gekränkt zurück oder hält sie den Angriffen souverän stand? Der Poser wird sicher alle Register ziehen. Echte Courage lässt soetwas unbeeindruckt. Denn sie setzt voraus, dass die Person, die dem Poser das Stopschild hingehalten hat, mit sich selbst ok ist.

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