Katz und Maus
Katz und Maus

Katz und Maus

Machtmenschen sind verspielt. Es ist ein perverses Spiel, da es auf Kosten anderer Menschen geht. Es kann soweit führen, dass die Opfer richtig krank werden. Das Spiel ist instinkt gesteuert und erinnert an die Katze, die mit ihrer Beute spielt. Die Katze hat kein Gefühl für die Todesangst der Maus, kann die Situation nicht zuende denken. Der Machtmensch scheinbar auch nicht. Scheinbar. Denn von einem denkenden und sozialen Wesen, darf man es erwarten.

Täuschung ist ein typisches Spiel von Mobbern und Machtmenschen. Die Katze erzeugt bei der Maus den Eindruck, als hätte sie das Interesse an ihr verloren. Gerade, wenn die Maus flüchten will, schlägt die Katze wieder zu. So machen es Mobber auch. Gerade, wenn du denkst, dass du endlich Ruhe hast, kommt wieder ein Angriff aus dem Rückhalt. Taktik: Überraschungsmoment und Hinterhalt.

Je nach dem wie „verspielt“ der Machtmensch ist, kommt noch eine Taktik mit hinzu: Freundlichkeit. Etwas, das Opfer in ihrer Angeschlagenheit völlig überrascht. Sie sind irritiert, hoffen aber, dass der Spuk nun endlich ein Ende hat. Sie gehen auf die Nettigkeit ein, lassen sich manchmal sogar ausnutzen, nur um im nächsten Moment wieder einen verpasst zu bekommen. Genau deshalb sagen Menschen in Coachings immer wieder zu mir: „Ich bin total matsche und mürbe im Kopf.“ Es macht völlig kirre.

Ich selbst kenne das nur zu gut. Obrigkeiten im Kinderheim. Toxische Stiefeltern, die fürchterliche Machtmenschen waren und Beziehungen, die ich hinter mir habe. Das Gefühl völlig mürbe zu sein, ist mir absolut nicht fremd. Da hilft nur, sich Stück für Stück klar zu machen, wie Machtmenschen ticken und sich schrittweise davon zu lösen.

Der Volksmund sagt zurecht:

Die Katze lässt das Mausern nicht.

Appeliere niemals an die moralischen Werte der Katze, in der Hoffnung, dass sie aufhört Mäsue zu jagen und zu quälen. Machtmenschen, Narzissten und Mobber sind ebenfalls von ihren niedrigen Instinkten gesteuert. Vergiss Appelle.

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