Rechtfertigen ist wie Gift
Rechtfertigen ist wie Gift

Rechtfertigen ist wie Gift

Kennst du Situationen, in denen du das Gefühl hast, dich ständig rechtfertigen zu müssen? Das ist ein typisches Muster in toxischen Beziehungen, bei Machtmenschen, Mobbern, usw. Alles beginnt damit, dass das Opfer die Schuld bei sich selbst sucht. Nur diese Schuldgefühle zwingen das Opfer – wie ein innerer, starker Drang – die Situation nach außen richtigzustellen. Damit hat die Falle zugeschnappt.

Durch die Rechtfertigungsposition hast du dem Angreifer einen höhren Status überlassen und ihm Macht gegeben. Über dich. Er weiß nun genau, was er sagen und tun muss, damit du immer wieder in die gleiche Falle tappst. Auch weiß er, andere gegen dich aufzubringen, vor denen du dich ebenfalls zu rechtfertigen beginnst.

Reden ist Silber. Schweigen ist Gold.

Eine Situation, die fast unerträglich ist für manche Menschen, – andere denken schlecht über sie. Stell dir vor, du würdest wirklich schweigen. Nicht rechtfertigen. Nichts mehr klären, wo es eigentlich nichts zu klären gibt. Hart, oder?

Zwei Dinge können passieren:

  1. Der Mobber sagt: Weil du dich rechtfertigst, bist du Schuld, sonst würdest du dich nicht herausreden.
  2. Der Mobber reagiert auf dein Schweigen mit den Worten: Klar, nichts sagen ist auch eine Antwort.

Also, dann ist es doch egal, ob du redest oder nicht. Stimmt’s? Gehe einfach mal aus der Rechtfertigungsposition heraus und schaue, was es mit dir macht. Auskotzen kannst du dich später immer noch bei jemandem.

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